Technologie und Spielkultur

Kinder, die in der heutigen Zeit aufwachsen, benutzen digitale Technologien mit einem weit größeren Selbstverständnis als frühere Generationen. Die Neugier der Kinder ist ein guter Einstieg für experimentelles Spielen, bei dem der Fanatsie freier Lauf gelassen und Ideen ausprobiert werden können. Kombiniert man diese Spielkultur, die bereits innovative Denkweisen fördert, mit starken Technologien wie 3D-Druck und Robotik entstehen neue kreative Wege des Lernens. Die Forschung zeigt, dass Kinder die mit Medientechnologien spielen, ihren Geschichten durch produktionsorientierte Gemeinschaften neue Dynamik verleihen. Alles was hierfür notwendig ist, ist der richtige pädagogische Zugang.

Egal, ob mit Medienproduktion, Programmierung oder Fabrikationstechnologien gespielt wird: es gibt nutzerfreundliche Plattformen, die diese Werkzeuge auch für die Jüngsten zugänglich machen. Digitale Werkzeuge eröffnen neue Wege zu Naturverständnis, Sprachentwicklung, Musik und Bewegung. Um herauszufinden, welche Technologien im pädagogischen Kontext von Kindergärten am besten funktionieren, arbeitet das Minimakerspace-Projekt eng mit der Furesø Kommune, der Kopenhagen Kommune und die lehrtechnologischen Firma Hippomini zusammen.

Im Laufe des Projekts werden verschiedenen Produkte ausgewählt und getestet, es wird ein Heft mit Inspirationen für Aktivitäten herausgebracht und es wird ein spezieller Wagen zur Verwendung und Aufbewahrung der Technologien entworfen. Um die pädagogischen Kenntnisse in den Bereichen weiterzuentwickeln, wird ein eigenes Workshop-Programm entwickelt. In diesen Workshops bekommen einige Institutionen und Multiplikatoren das nötige Wissen vermittelt, welche sie anschließend an andere Interessierte weitergeben können. Die Idee für den Minimakerspace ist eine breit aufgestellt Community, in der Wissen, praktische Erfahrungen und Lösungen geteilt werden.